31 Januar 2008

Ruutu, Kovalchuk

"I meant to finish my check," Ruutu said. "He ducked away and I barely hit him. I didn't change direction. I just went for a hit."

30 Januar 2008

Jere Karalahti / Olli Jokinen


Jere Karalahti muss möglicherweise für bis zu 6 Jahre ins Gefängnis.
Dem Finnen wird vorgeworfen, rund vier Kilogramm Amphetamin nach Finnland eingeführt zu haben. Karalahti soll einem international operierenden Drogenring angehören, der im letzten Jahr 20 kg Amphetamin und mehrere hundert Gramm Kokain von Estland nach Finnland geschmuggelt haben soll.
Im Dezember war Karalahti während eines Trainings mit seinem Team Karpat verhaftet worden.Der frühere Internationale, der 2005 die WM in Österreich bestritt, spielte zwischen 2000 und 2002 in der NHL für die Los Angeles Kings und die Nashville Predators.
Nach knapp zwei Jahren verliess er das nordamerikanische Eishockey, nachdem er dreimal gegen die Dopingvorschriften verstossen hatte.

Und nun wurde zudem bekannt, dass auch Olli Jokinen von der Polizei zum Fall befragt worden ist. Dies, weil er Jere Karalahti letztes Jahr 10'000 Euro gegeben hat.

Emery

"Ottawa Senators Torhüter Ray Emery hat sich heute wohl endgültig selbst ins Abseits gestellt. Nachdem er heute bereits zum zweiten Mal zu spät zu einer Trainingseinheit erschienen ist und darauf vom Training ausgeschlossen wurde, überlegen sich die Verantwortlichen der Sens nun, wie es mit Emery weitergehen soll. Gegenüber der Zeitung "Ottawa Sun" hat Sens Head-Coach John Paddock gesgat, er werde sich nun mit GM Bryan Murray unterhalten und danach mit Emery.Laut der "Ottawa Sun" könnte eine mögliche Folge sein, dass Emery auf unbestimmte Zeit suspendiert werde und auf seinen Lohn verzichten müsste. Auch ein Trade scheint nicht ausgeschlossen. Von den Mitspielern äusserte sich nur Wade Redden zu der Angelegenheit. Der Assistent-Captain der Sens sagte zur "Ottawa Sun": "Niemand weiss wieso er zu spät gekommen ist heute. Es hat ihn gar niemand wirklich gesehen. Wir wissen, dass er nicht immer alles so macht, wie es geschhrieben steht. Dem kann man Gutes und Schlechtes abgewinnen."

"Nachdem Ray Emery am Montag das Training der Ottawa Senators zum zweiten Mal diese Saison verpasst hatte (slapshot.ch berichtete exklusiv), entschieden sich die Ottawa Senators, den vom Nummer-1-Thron gefallenen Torhüter gemäss den gültigen Bestimmungen des NHL-Gesamtarbeitsvertrages mit einem Tagessalär zu büssen. Im Falle von Ray Emery handelt es sich dabei um den Betrag von rund 15 000 US-Dollar.Ray Emery mochte die Busse nicht kommentieren, Ottawas General Manager Bryan Murray sprach gegenüber kanadischen Medien von einem kapitalen Fehler seines letztjährigen Startorhüters. Auf die Frage, ob Ottawa Emery transferieren wolle, antwortete Murray: ''Für einen Spieler, der sich aufführt wie Ray Emery, kann kein Abnehmer gefunden werden.'' Dem fügte Murray an, dass aber auch er sich eigentlich wünsche, dass sich Emery auf und neben dem Eis und im Team der ''Sens'' bessere."

(slapshot.ch)

Photobucket

Photobucket

28 Januar 2008

Teemu Selänne - Comeback?

"Selanne said there's a "very good chance" that he'll return to play for the Ducks, according to the Los Angeles Times."
(nhl.com)

Photobucket

Ja? Ja!

26 Januar 2008

NHL All-Star Weekend

The heat is on.



Hockeyface - Dan Cleary

Hockeyface - Ryan Smith

It's a sad, sad world (and a bad hair day).



Ovechkin vs Malkin

Move der Woche: AO versucht Malkin zu checken, dieser dreht sich wunderbar ab, AO knallt in die Bande. Zwei, die sich nicht mögen. Go Geno!

24 Januar 2008

Behind The Net - Die beste Eishockeystatistikseite der Welt

Die Statistikmaschine von nhl.com geht bereits ziemlich tief.
Aber verglichen zu den Statistiken von http://www.behindthenet.ca/ sind die Statistiken von nhl.com läppisch.

Zugegeben, die Aufmachung und die Abkürzungen und Bedienung schrecken ab.
Der Drive-By Nutzer verlässt diese Seite schnell wieder.
Wer sich jedoch die Mühe macht und ein bisschen pröbelt, wird von der Tiefe der Statistiken ergriffen sein. Man findet, wonach man nie gesucht hat. Der Macher von http://www.behindthenet.ca/ beschreibt ab und zu auch von ihm erstellte und interpretierte Statistiken, wie zum Beispiel die zum Thema „Was bringt es, den Goalie durch einen sechsten Feldspieler zu ersetzen?“
Eine Frage, die mich immer wieder beschäftigt. Dank http://www.behindthenet.ca/ weiss ich es jetzt endlich definitv. Ich habe mal versucht das Ganz zu übersetzen (siehe unten). Originalbeitrag findet ihr hier: http://www.behindthenet.ca/blog/2007/12/what-happens-when-you-pull-your-goalie.html


Egal ob Team, Spieler, Goalie, Linien, Power Play oder Box Play Statistiken (alle in allen Variationen), behindthenet.ca ist die Premium-Seite für Eishockeystatistik Fans. Get behind the net!

Noch eine kleine Auswertung meinerseits betreffend Assists:
Der Spieler, mit den meisten zweiten Assists ist Nicklas Lidström mit durchschnittlich 1.26 zweiten Assists/Spiel.
Dicht gefolgt von Ryan Getzlaf mit 1.25

Der Spieler, mit den meisten ersten Assists ist Jason Spezza mit durchschnittlich 1.84 ersten Assists/Spiel.
Dicht gefolgt von Sidney Crosby mit 1.71

(nur Spieler mit mind. 30 Spielen oder mehr)

Usw. usf.


"Was bringt es, den Goalie durch einen sechsten Feldspieler zu ersetzen?"

Grundsätzlich gilt: Den Goalie durch einen sechsten Feldspieler zu ersetzen erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass ein Tor fällt; egal auf welcher Seite. Und da eine Niederlage eine Niederlage ist, unabhängig davon, ob man mit einem oder zwei Toren Differenz verliert, kann das ersetzen des Goalies durch einen weiter Feldspieler zusätzliche Tore, zusätzliche Unentschieden und zusätzliche Siege bringen.

Hier einige Zahlen:






Sie zeigen die Anzahl Tore, die in dieser Saison in Spielen erzielt wurden, in denen in den letzten sechs Minuten des Spiels der Goalie von einem Team durch einen sechsten Feldspieler ersetzt wurde.

Die erzielten Tore in Spielen, in denen der Goalie nicht ersetzt wurde, ist tiefer als der Durchschnitt von allen Spielen, was zu erwarten war, da man den Goalie nicht rausnimmt, wenn man mit fünf Toren in Rücklage ist.

Aber wenn Teams den Torhüter rausnehmen ist das Resultat für das Team, das dies tut, meist negativ:
Die Wahrscheinlickeit, dass das gegnerische Team ein Empy-Net-Goal erzielt ist fast 10 Mal grösser. Aber wie gesagt, eine Niederlage ist eine Niederlage, egal ob mit einem oder zwei Toren Differenz.

Das Positive ist: Teams erzielen durchschnittlich 5.5 Tore in 60 Minuten wenn sie den Torhüter durch einen Feldspieler ersetzen, was bedeutet, dass die Wahrscheinlichkeit, dass sie noch den Ausgleich schaffen, beinahe viermal so hoch ist wie wenn sie den Goalie im Tor lassen.

Besonders eindrucksvoll ist folgender Vergleich:
Pro Jahr schaffen in 40-60 Spielen Teams noch den Ausgleich, wenn sie den Goalie durch einen Feldspieler ersetzen.
Verglichen mit weniger als 10 Spielen, in denen das noch gelingt, wenn der Torhüter nicht zugunsten eines Feldspielers auswechselt wird.


Dies ergibt einen durchschnittlichen Punktgewinn von 2 – 2.5 Punkten in der Rangliste pro Team.

Somit wird die Strategie des Ersetzens des Torhüters durch einen zusätzlichen Feldspieler klar untermauert."

23 Januar 2008

Wenn Statistiken lügen: das zweite Assist

Statistiken erzählen immer nur einen Teil eines Hockespiels, und manche Statistiken im Hockey erzählen einem überhaupt nichts Brauchbares.

Das zweite Assist (2nd assist) ist die Mogelpackung der Hockeystatistiken. Zumal es für die Scorerwertung eines Spielers den gleichen Wert erfährt wie ein Tor - einen Punkt. Das zweite Assist im Eishockey ist möglicherweise der grösste statistische Betrug im Sport überhaupt. Zwei Beispiele:

In einem Spiel der Rangers gegen die Penguins hatten die Penguins mehrere 5-3 Powerplay Situationen, ein Tor ergab sich wie folgt:

Sidney Crosby passt von der blauen Linie im Drittel von New York zu Mark Recchi, der auf Torhöhe steht:

· Recchi versucht einen Pass durch den Torraum zu Evgeni Malkin.
· Pass kommt nicht an
· Puck rutscht zur Bande und springt von dort zurück zur blauen Linie
· Sergei Gonchar fängt den Puck ab
· Gonchar spielt den Puck nochmals zu Recchi vor das gegnerische Tor
· Recchi schiesst
· Goalie pariert den Schuss
· Recchi kommt an den Rebound, hält drauf und schiesst das Tor

Im Scoring Report wurde das Tor wie folgt aufgeführt PPG - MARK RECCHI, Assists: SERGEI GONCHAR and SIDNEY CROSBY.

Wie kommt es, dass Crosby ein Assist zugeschrieben erhält? Nach dem er den Puck das letzte Mal berührt hatte, verloren die Penguins den Puckbesitz, holten ihn sich zurück, spielten den Puck, schossen, der Goalie parierte und erst danach landete die Scheibe doch noch im Tor.

Einige Tage später schlugen die Tampa Bay Lightning Atlanta mit einem Überzeit Tor:

Verteidiger Cory Sarich spielt den Puck zum Stürmer Vaclav Prospal.

· Sarich geht direkt zur Spielerbank
· Prospal läuft ins Drittel der Atlanta Thrashers
· Er sichert die Scheibe an der Bande um seinen Mitspielern die Gelegenheit
zum Wechseln zu geben
· Martin St. Louis kommt auf das Eis und übernimmt den Puck
· Er läuft los und schiesst ein Tor

Scoring Report: MARTIN ST. LOUIS, Assists: VACLAV PROSPAL and CORY SARICH.

Sarich war nicht einmal auf dem Eis, als das Tor fiel. Doch er kriegt statistisch die gleichen Punkte wie Prospal und St. Louis, die das Tor kreiert haben.

Während einige zweite Assists verdienterweise gutgeschrieben werden, kommen viele davon fadenscheinig zustande. Und die Tatsache, dass zweite Assists und Tore dieselbe Wertigkeit in eines Spielers Punktetotal haben, ist lächerlich. Das Regelbuch besagt:

“When a player scores a goal, an “assist” shall be credited to the player or players taking part in the play immediately preceding the goal, but no more than two assists can be given on any goal.”

Das ist so vage wie es nur geht.

Was wiederum eine interessante Frage aufwirft: Wie viel anders würde die Punktetabelle aussehen (oder ausgesehen haben), wenn all diese eigenartigen Assistpunkte beseitigt würden?

(Quelle: Jamie's Hockey Blog http://proicehockey.about.com/b/2006/11/26/when-statistics-lie-hockeys-second-assist.htm)


Komment: Jamie hat die Problematik richtig erfasst. Nur: Eine Abschaffung der zweiten Assists würde die ewigen Punktetabellen auf ewig verzerren. Keinem Hockeyspieler wäre es dann auch nur noch annährend möglich, in die Punktesphären derer vorzustossen, die noch die zweiten Assists gutgeschrieben erhalten haben. Die Hockeygeschichtsbücher wären de facto entmannt. Mein Fazit: Zweite Assists sind eines zuviel, aber man wird sie nicht mehr los.

22 Januar 2008

No Captain, No Problem?

Nun, da Crosby 6-8 Wochen wegen einem verstauchten Knöchel ausfällt, müssen die Penguins zeigen, was sie ohne den besten Spieler der Liga wert sind. Das Fazit nach den ersten zwei Spielen ohne Crosby lautet: 4 Punkte.



Drei davon gewannen die Penguins in einem hart umkämpften Match gegen die Canadiens und einen Punkt nach einer Niederlage im SO gegen Washington. Grundsätzlich gilt: er fehlt, aber es geht. Aber nur, wenn alle einen Gang zu legen. Evgeni Malkin hat das bis jetzt wunderbar gemacht. Er hat die Leaderrolle auf dem Spielfeld eindrücklich übernommen. Forechecking, Backchecking, Tore schiessen, Pässe zaubern: er kann alles und macht alles und macht alles gut. Der Rest der Mannschaft kann man auch keinen Vorwurf machen. Es wird das möglichste getan. Den Hauptverdienst an den Erfolgen in letzter Zeit haben jedoch in uneingeschränktem, brutalstmöglichem Masse die Goalies von Pittsburgh. Da hätten wir zum Bespiel die Cinderella-Geschichte von Ty Conklin:

In der Saison 2006/07 wurde er von den Columbus Blue Jackets in die AHL abgeschoben. Für kurze Zeit konnte er dann den Back-up für Fredrik Norrena machen bevor er zu den Buffalo Sabres transferiert wurde. Nach nur fünf Spielen für die Sabres wurde er im Juli 07 von den Pittsburgh Penguins übernommen. Die schickten ihn jedoch ins Farmteam Wilkes-Barre/Scranton Penguins bevor er aufgrund von Verletzungen und ungenügenden Leistungen der anderen Torhüter wieder ein Chance in der NHL erhielt. Und er nutzte sie: von 12 Spielen gewann er 10. Riesenstory. Und auch Dany Sabourin zeigt immer wieder starke Leistunge, wie im ersten Spiel ohne Crosby gegen Montreal wo er alle 31 Schüsse parierte.

Alles in allem ist es nur normal, dass sich ein Hockeyspieler in seiner Karriere verletzt. Und Crosby blieb bis jetzt von Verletzungen mehrheitlich verschont. Etwas ärgerlich dürfte für ihn jedoch sein, dass er sich bis zu seiner Rückkehr einen möglicherweise uneinholbaren Rückstand auf seine Konkurrenten um den Topscorertitel einhandelt.

21 Januar 2008

Bird's-eye view

Ich sammle Bilder.
Bilder von Hockeyspielern, die am Eisfeldrand stehen und deren Gesichter sich im Plexiglas spiegeln.
Bilder von Spielern, die minder oder mehr gezeichnet sind vom Eishockeyspiel.
Sehr grossen Gefallen finde ich jedoch an Bildern von Hockeyspielern aus der Vogelperspektive. Besonders hervorheben möchte ich das letzte Bild in diesem Beitrag. Das von und mit JR. Für mich so etwas wie nachträglich das beste Foto des Eishockeyjahres 2007; traumhaft, unwirklich, grossartig, toll.








19 Januar 2008

Crosby out

Sidney Crosby ist im Spiel gestern gegen Tampa Bay in die Bande gerutscht und hat sich unglücklich den Knöchel verknackst. Sehr wahrscheinlich für ein paar Wochen out.

Alpo Suohnen = Hundefutter?

Rick Nashs supercooles Tor

Booyakasha!