War das die Wende in der Goaliesoap von Ottawa? Hoffentlich nicht. Am Samstagabend im Heimspiel gegen Philadelphia erlebten die Senators-Fans, welche Spannung zwischen Martin Gerber und Ray Emery herrscht. Als Coach John Paddoch den Emmentaler nach dem 3:3 in der 28. Minute auswechselte, tat der seinen Unmut kund. Während sich Emery aufreizend langsam für seinen Einsatz bereit machte, blieb Gerber trotzig im Tor stehen. Erst als sein Konkurrent auf ihn zufuhr, räumte er widerwillig seinen Arbeitsplatz. Auf dem Weg in die Kabine zertrümmerte er seinen Stock.
Gerber hatte nach einigen spektakulären Paraden in der Startphase bei allen drei Toren etwas unglücklich ausgesehen. Mit, aber nicht wegen Emery verlor Ottawa gegen Philadelphia noch 3:4. Gerber verzichtete darauf, Paddocks Entscheid auch verbal zu kommentieren. „Sie hatten ein bisschen Glück. Aber ich fühlte mich okay“, sagte er nur. Ihm eilte sogar der polemische Analyst Don Cherry, der sonst immer auf der Seite der Kanadier steht, zu Hilfe: „Gerber ist ein guter Goalie“ sagte er. „Man blamiert einen Spieler, dem man so viel zu verdanken hat, nicht auf diese Weise. Man wartet zumindest die zweite Pause ab.“ Vor kurzem noch wurde die Frage debattiert, ob die Senators Emery wegtransferieren sollten. Jetzt wittert er wieder Morgenluft. Ottawa führt die NHL übrigens weiter an, wie auch Gerber nach Siegen (13).
(Quelle: Tages Anzeiger 26.11.2007)
26 November 2007
Déjà-vu
21 November 2007
Mein neues Hobby:
20 November 2007
Darth Gerber
Zitat
"We play a European style of game. It's a puck-possession game. It's a style of game that I think most Europeans are comfortable with and I think it has allowed us to have the success we've had."
Detroit Red Wings GM Ken Holland
Detroit Red Wings GM Ken Holland
19 November 2007
Leerschlag von Ohlund gegen M. Koivu
Nein, so natürlich nicht. 4 Spielsperren und $74,866.32 Busse für Ohlund und einen Knochenbruch für Mikko Koivu.
Der Schwedenpeter sollte vielleicht wieder mal ein Billy-Bücherregal aufstellen und dabei ein bisschen über seinen Stockeinsatz nachdenken. Obwohl er das wohl gar nicht kann, ein Billy-Bücherregal aufstellen meine ich. Nachdenken kann er ergo wohl auch nicht. Aber er sollte es zumindest mal versuchen.
14 November 2007
Jarkko Ruutu
Es lebt!
Jarkko Ruutu wurde wieder freigelassen und macht, was er am besten kann: Stunk.
Das Lebenszeichen aus der Partie NJD-PIT 12.11.2007.
Einheitlich wurde berichtet, dass er und seine Kompanen der vierten pittsburghschen Linie saustark gespielt haben. Es scheint, als wäre die Krise überstanden. Gottseidank! Ein kleiner Freudentanz zu diesem freudigen Anlass findet ihr beim Anklicken dieses Bildchens:
Jarkko Ruutu wurde wieder freigelassen und macht, was er am besten kann: Stunk.
Das Lebenszeichen aus der Partie NJD-PIT 12.11.2007.
Einheitlich wurde berichtet, dass er und seine Kompanen der vierten pittsburghschen Linie saustark gespielt haben. Es scheint, als wäre die Krise überstanden. Gottseidank! Ein kleiner Freudentanz zu diesem freudigen Anlass findet ihr beim Anklicken dieses Bildchens:
All-Star-Game Fan Balloting
Für das All-Star-Wochenende vom 26. und 27. Januar 2008 in Atlanta kann man auch dieses Jahr wieder per Onlineabstimmung die All-Star-Mannschaften mitgestalten.
Der Link dazu: http://fanballoting.nhl.com/
Die Tatsache, dass man unbegrenzt oft abstimmen kann und auch noch dazu aufgefodert wird dies zu tun, finde ich ziemlich blöd. Dadurch verwässert der grundsätzlich löbliche Gedanke der Demokratie und am Ende laufen die Spieler auf, die zwar am meisten Stimmen erhalten haben, jedoch möglicherweise nicht von der Mehrheit gewählt wurden. D.h. ein Spieler, der von einer Person z.B. eine Million Mal gewählt wurde, was ja möglich ist, wird mit einem Spieler gleichgestellt, der von einer Million Menschen ein Mal gewählt wurde. Fuck that.
PS1: wer Henrik Lundqvist wählt, ist doof.
PS2: wer JR nicht wählt, ist auch doof.
P23: wer Crosby nicht wählt, ist überhaupt nicht lustig, obwohl der, der ihn nicht wählt, das vermutlich denkt.
P24: wer hingegen Mark Streit wählt, ist lustig.
P25: wer bei diesen All-Star-Wahlen mitmacht, bei den eidg. Wahlen vor wenigen Wochen jedoch seine Stimme nicht abgegeben hat, sollte sich was schämen.
Zum Abschreiben hier noch meine Wahl:
Eastern Conference:
Forward 1: Sidney Crosby
Forward 2: Olli Jokinen
Forward 3: Saku Koivu
Defense 1: Kimmo Timonen
Defense 2: Andrei Markov
Goaltender: Martin Gerber
Kommentare:
Olli Jokinen, Saku Koivu und Kimmo Timonen SIND All-Star Material. Die Auswahl der nominierten Spielern bei den D ist gelinde gesagt beschissen. Zumal lediglich ein nicht nominierter Spieler pro Conference zusätzlich ausgewählt werden kann. Für mich in diesem Fall klar Herr Martin Gerber. Zumal die Auswahl der nominierten Torhüter auch beschissen ist. Gelinde gesagt. Wo zum Henker zum Beispiel ist Tim Thomas?!
Western Conference:
Forward 1: Joe Thornton
Forward 2: Rick Nash
Forward 3: Jeremy Roenick
Defense 1: Sheldon Souray
Defense 2: Chris Pronger
Goaltender: Niklas Bäckström
Kommentare:
Hier war die Auswahl bedeutend besser und schwerer. Nash und Thornton sind da einfach gesetzt. Die Frage muss erlaubt sein, wie Shane Doans Nominierung gerechtfertigt wird (??). Auch schwach bis lächerlich ist in dieser Conference die Auswahl der D's. An einem Chris Pronger kommt man hier einfach nicht vorbei. Die Auswahl des Torhüters ist hier nebensächlich, alle hätten es verdient.
Der Link dazu: http://fanballoting.nhl.com/
Die Tatsache, dass man unbegrenzt oft abstimmen kann und auch noch dazu aufgefodert wird dies zu tun, finde ich ziemlich blöd. Dadurch verwässert der grundsätzlich löbliche Gedanke der Demokratie und am Ende laufen die Spieler auf, die zwar am meisten Stimmen erhalten haben, jedoch möglicherweise nicht von der Mehrheit gewählt wurden. D.h. ein Spieler, der von einer Person z.B. eine Million Mal gewählt wurde, was ja möglich ist, wird mit einem Spieler gleichgestellt, der von einer Million Menschen ein Mal gewählt wurde. Fuck that.
PS1: wer Henrik Lundqvist wählt, ist doof.
PS2: wer JR nicht wählt, ist auch doof.
P23: wer Crosby nicht wählt, ist überhaupt nicht lustig, obwohl der, der ihn nicht wählt, das vermutlich denkt.
P24: wer hingegen Mark Streit wählt, ist lustig.
P25: wer bei diesen All-Star-Wahlen mitmacht, bei den eidg. Wahlen vor wenigen Wochen jedoch seine Stimme nicht abgegeben hat, sollte sich was schämen.
Zum Abschreiben hier noch meine Wahl:
Eastern Conference:
Forward 1: Sidney Crosby
Forward 2: Olli Jokinen
Forward 3: Saku Koivu
Defense 1: Kimmo Timonen
Defense 2: Andrei Markov
Goaltender: Martin Gerber
Kommentare:
Olli Jokinen, Saku Koivu und Kimmo Timonen SIND All-Star Material. Die Auswahl der nominierten Spielern bei den D ist gelinde gesagt beschissen. Zumal lediglich ein nicht nominierter Spieler pro Conference zusätzlich ausgewählt werden kann. Für mich in diesem Fall klar Herr Martin Gerber. Zumal die Auswahl der nominierten Torhüter auch beschissen ist. Gelinde gesagt. Wo zum Henker zum Beispiel ist Tim Thomas?!
Western Conference:
Forward 1: Joe Thornton
Forward 2: Rick Nash
Forward 3: Jeremy Roenick
Defense 1: Sheldon Souray
Defense 2: Chris Pronger
Goaltender: Niklas Bäckström
Kommentare:
Hier war die Auswahl bedeutend besser und schwerer. Nash und Thornton sind da einfach gesetzt. Die Frage muss erlaubt sein, wie Shane Doans Nominierung gerechtfertigt wird (??). Auch schwach bis lächerlich ist in dieser Conference die Auswahl der D's. An einem Chris Pronger kommt man hier einfach nicht vorbei. Die Auswahl des Torhüters ist hier nebensächlich, alle hätten es verdient.
12 November 2007
09 November 2007
Meldungen
Niedermayer-Orakel
Scott Niedermayer schnürrt die Schlittschuhe und alle werweissen, ob dies das Zeichen dafür ist, dass ER zurückkommt. ER bestätigte, dass ER Schlittschuh gelaufen ist und ER es „möglicherweise“ wieder tun werde. Angeblich will ER sich bis zu Weihnachten entschieden haben, ob ER zurückkommt oder nicht. Bis dahin werden Sichtungen Niedermayers auf der Eisbahn in einem Atemzug mit Loch-Ness-Sichtungen genannt.
http://www.nhl.com/nhl/app?articleid=342687&page=NewsPage&service=page
Krueger-Horoskop
2-1 Krüppelsieg gegen Japan. Jesses.
Wer „über Niederlagen zu Erfolg“ kommen will, meinetwegen. .http://www.stauffacher.ch/shop/stb_start_startseite/schnellsuche/any/?fq=3859323571&fc=ANY
Das mit den Niederlagen hätten wir aber langsam intus:
1998 Platz 4 (WM)
1999 Platz 8 (WM)
2000 Platz 5 (WM)
2001 Platz 9 (WM)
2002 Platz 11 (Olympia)
2002 Platz 11 (WM)
2003 Platz 8 (WM)
2004 Platz 8 (WM)
2005 Platz 8 (WM)
2006 Platz 6 (Olympia)
2006 Platz 9 (WM)
2007 Platz 8 (WM)
Riesen Palmarès. Wie lange will der SEHV noch warten? Ein Buch-Sequel „über Erfolg zum Erfolg“ kann man nämlich vom Motivationsfetischisten Krüger kaum erwarten. Ein Nationaltrainer mit dem Kredo „Motivation ist gut, Erfolg ist besser“ täte dem schweizerischen Eishockey gut. Sogar im „Der Bund“ von heute Freitag stand:
„In zehn Jahren plus zwei Spielen unter Ralph Krueger zeigte das Schweizer Team am Donnerstag wohl die schwächste Leistung in der Ära des Deutsch-Kanadiers.“
Super. 10 Jahre Trainerarbeit und dann so mies wie noch nie. Völlig lächerlich die Erklärungsversuche; es sei die unerfahrenste Equipe seit vier, fünf Jahren gewesen. Und warum? Weil Julien Sprunger und Sandy Jeannin nicht spielten. Oje. Jetzt sind das schon die Stützen, ohne die man gegen Japan beinahe verliert. Zur Erinnerung: Japan spielt an der WM gegen Teams wie Ungarn, Grossbritannien, Rumänien, Slowenien und Litauen… Impeach the Natitrainer. Jetzt.
Ruutu-Meter
Jarkko Ruutu bekommt keine Eiszeit mehr. Was wiederum für mich Eiszeit bedeutet. Und solange Ruutu nicht spielt, schreibe ich nicht mehr.
Scott Niedermayer schnürrt die Schlittschuhe und alle werweissen, ob dies das Zeichen dafür ist, dass ER zurückkommt. ER bestätigte, dass ER Schlittschuh gelaufen ist und ER es „möglicherweise“ wieder tun werde. Angeblich will ER sich bis zu Weihnachten entschieden haben, ob ER zurückkommt oder nicht. Bis dahin werden Sichtungen Niedermayers auf der Eisbahn in einem Atemzug mit Loch-Ness-Sichtungen genannt.
http://www.nhl.com/nhl/app?articleid=342687&page=NewsPage&service=page
Krueger-Horoskop
2-1 Krüppelsieg gegen Japan. Jesses.
Wer „über Niederlagen zu Erfolg“ kommen will, meinetwegen. .http://www.stauffacher.ch/shop/stb_start_startseite/schnellsuche/any/?fq=3859323571&fc=ANY
Das mit den Niederlagen hätten wir aber langsam intus:
1998 Platz 4 (WM)
1999 Platz 8 (WM)
2000 Platz 5 (WM)
2001 Platz 9 (WM)
2002 Platz 11 (Olympia)
2002 Platz 11 (WM)
2003 Platz 8 (WM)
2004 Platz 8 (WM)
2005 Platz 8 (WM)
2006 Platz 6 (Olympia)
2006 Platz 9 (WM)
2007 Platz 8 (WM)
Riesen Palmarès. Wie lange will der SEHV noch warten? Ein Buch-Sequel „über Erfolg zum Erfolg“ kann man nämlich vom Motivationsfetischisten Krüger kaum erwarten. Ein Nationaltrainer mit dem Kredo „Motivation ist gut, Erfolg ist besser“ täte dem schweizerischen Eishockey gut. Sogar im „Der Bund“ von heute Freitag stand:
„In zehn Jahren plus zwei Spielen unter Ralph Krueger zeigte das Schweizer Team am Donnerstag wohl die schwächste Leistung in der Ära des Deutsch-Kanadiers.“
Super. 10 Jahre Trainerarbeit und dann so mies wie noch nie. Völlig lächerlich die Erklärungsversuche; es sei die unerfahrenste Equipe seit vier, fünf Jahren gewesen. Und warum? Weil Julien Sprunger und Sandy Jeannin nicht spielten. Oje. Jetzt sind das schon die Stützen, ohne die man gegen Japan beinahe verliert. Zur Erinnerung: Japan spielt an der WM gegen Teams wie Ungarn, Grossbritannien, Rumänien, Slowenien und Litauen… Impeach the Natitrainer. Jetzt.
Ruutu-Meter
Jarkko Ruutu bekommt keine Eiszeit mehr. Was wiederum für mich Eiszeit bedeutet. Und solange Ruutu nicht spielt, schreibe ich nicht mehr.
31 Oktober 2007
Internetvideoperle
Es gibt sie noch, die Internetvideoperlen.
Die, die ich hier vorstellen möchte, ist so schön, dass ich mir daraus eine Halskette machen würde - wenn ich könnte.
Da dies leider ganz und gar unmöglich ist darf ich sie euch wenigstens so präsentieren, wie sie ist: roh und ungeschliffen und ein Zeitdokument.
In diesem Video präsentiert sich die gesammte gesammelte verbale Kraft des legendären Esa Tikkanen.
5-facher Stanley Cup Champion (4 mit den Oilers, einer mit den Rangers)
Übername: "The Grate One" (in Anlehnung an Gretzky, The Great One, der sein Mitspieler war.)
Spezialität: Sein loses Mundwerk. Seine Mischung aus Finnisch und Englisch wurde sein Markenzeichen und fortan "Tikkanese" oder "Tiki-Talk" genannt.
Was sagt er? Er droht diesem und jenem, dass er dieses und jenes mit ihm anstellen wird (checken, den ganzen Abend hinter ihm her sein, so klein machen, fertig machen, usw. usf.), sollte dieser dieses und jenes noch einmal machen.
Zu Teemu Selänne sagt er zudem, er solle zu den Junioren spielen gehen. Teemu Selänne antwortet: "Sprich Finnisch!"
Herrliches Video.
Die, die ich hier vorstellen möchte, ist so schön, dass ich mir daraus eine Halskette machen würde - wenn ich könnte.
Da dies leider ganz und gar unmöglich ist darf ich sie euch wenigstens so präsentieren, wie sie ist: roh und ungeschliffen und ein Zeitdokument.
In diesem Video präsentiert sich die gesammte gesammelte verbale Kraft des legendären Esa Tikkanen.
5-facher Stanley Cup Champion (4 mit den Oilers, einer mit den Rangers)
Übername: "The Grate One" (in Anlehnung an Gretzky, The Great One, der sein Mitspieler war.)
Spezialität: Sein loses Mundwerk. Seine Mischung aus Finnisch und Englisch wurde sein Markenzeichen und fortan "Tikkanese" oder "Tiki-Talk" genannt.
Was sagt er? Er droht diesem und jenem, dass er dieses und jenes mit ihm anstellen wird (checken, den ganzen Abend hinter ihm her sein, so klein machen, fertig machen, usw. usf.), sollte dieser dieses und jenes noch einmal machen.
Zu Teemu Selänne sagt er zudem, er solle zu den Junioren spielen gehen. Teemu Selänne antwortet: "Sprich Finnisch!"
Herrliches Video.
30 Oktober 2007
Einige statistische Infos
Joe Thornton ist mit 424 Punkten der Spieler in der NHL, der seit der Saison 2002/2003 am meisten Punkte erzielt hat.
----------
Eine kleine Rangliste der aktiven Spieler, die am meisten spielentscheidende Tore erzielt haben:
1. Jaromir Jagr 108 Tore
2. Brendan Shanahan 105 Tore
3. Mats Sundin 90 Punkte
Sergei Fedorov 90 Punkte
5. Joe Sakic 85 Punkte
----------
My home is my caste: Mike Modano hat viele Meilensteine seiner Karriere in der NHL auf Heimeis feiern können:
- 1. Tor (5.10.89)
- 100. Tor (12.11.90)
- 500. Tor (20.3.96)
- 1000. Tor (15.11.02)
----------
Am meisten Punkte erzielt von US-Amerikanern (ewige Bestenliste):
1. Phil Housley 1232
2. Mike Modano 1231
3. JR 1175
4. Joe Mullen 1063
5. Brian Leetch 1028
In Dallas hoffte man, dass Mike Modano am 29.10.07 zuhause gegen die San Jose Sharks mit Phil Housley gleichziehen könnte. Konnte er jedoch nicht. Nach einem Assist aus diesem Spiel ist er nun jedoch lediglich nur noch einen Punkt davon entfernt, Phil Housleys Rekord zu egalisieren.
http://www.mikemodano.com
JR hat übrigens vor dem Spiel am 29.10.07 folgendes Zitat über Mike Modano abgeliefert:
"He's the greatest. I think he's the best American ever. That's why I love playing against him, because he's so challenging. He's a tremendous, tremendous, tremendous hockey player."
JR wurde für dieses Spiel mit einem Mikrofon ausgerüstet. Beim Aufwärmen hat er sich dann kurz mit Mike Modano unterhalten und ihm unter anderem gesagt: "You're the best."
Mike Modano erwiderte: "Have fun."
JR selbst benötigt nur noch zwei Tore um die 500 Tore Marke zu erreichen und so der dritte Amerikaner zu werden, der diese Marke knackt.
(Kleine Bemerkung noch zu Phil Housley: Kein Spieler in der NHL-Geschichte hat so viele Spiele (1495) absolviert wie Housley, ohne je den Stanley Cup gewonnen zu haben.)
----------
Und zuletzt noche ein enorm wichtige Information, wie sie nur von amerikanischen Sportjournalisten geliefert werden kann:
Die San Jose Sharks haben diese Saison 30 von 54 Toren im dritten Drittel erzielt.
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Eine kleine Rangliste der aktiven Spieler, die am meisten spielentscheidende Tore erzielt haben:
1. Jaromir Jagr 108 Tore
2. Brendan Shanahan 105 Tore
3. Mats Sundin 90 Punkte
Sergei Fedorov 90 Punkte
5. Joe Sakic 85 Punkte
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My home is my caste: Mike Modano hat viele Meilensteine seiner Karriere in der NHL auf Heimeis feiern können:
- 1. Tor (5.10.89)
- 100. Tor (12.11.90)
- 500. Tor (20.3.96)
- 1000. Tor (15.11.02)
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Am meisten Punkte erzielt von US-Amerikanern (ewige Bestenliste):
1. Phil Housley 1232
2. Mike Modano 1231
3. JR 1175
4. Joe Mullen 1063
5. Brian Leetch 1028
In Dallas hoffte man, dass Mike Modano am 29.10.07 zuhause gegen die San Jose Sharks mit Phil Housley gleichziehen könnte. Konnte er jedoch nicht. Nach einem Assist aus diesem Spiel ist er nun jedoch lediglich nur noch einen Punkt davon entfernt, Phil Housleys Rekord zu egalisieren.
http://www.mikemodano.com
JR hat übrigens vor dem Spiel am 29.10.07 folgendes Zitat über Mike Modano abgeliefert:
"He's the greatest. I think he's the best American ever. That's why I love playing against him, because he's so challenging. He's a tremendous, tremendous, tremendous hockey player."
JR wurde für dieses Spiel mit einem Mikrofon ausgerüstet. Beim Aufwärmen hat er sich dann kurz mit Mike Modano unterhalten und ihm unter anderem gesagt: "You're the best."
Mike Modano erwiderte: "Have fun."
JR selbst benötigt nur noch zwei Tore um die 500 Tore Marke zu erreichen und so der dritte Amerikaner zu werden, der diese Marke knackt.
(Kleine Bemerkung noch zu Phil Housley: Kein Spieler in der NHL-Geschichte hat so viele Spiele (1495) absolviert wie Housley, ohne je den Stanley Cup gewonnen zu haben.)
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Und zuletzt noche ein enorm wichtige Information, wie sie nur von amerikanischen Sportjournalisten geliefert werden kann:
Die San Jose Sharks haben diese Saison 30 von 54 Toren im dritten Drittel erzielt.
Sam Gagner (18) - Edmonton Oilers
Sam Gagner, jüngster Spieler in der NHL (Jahrgang 1989) erzielte gegen den letztjährigen Stanleycupsiegergoalie J.S. Giguere von den Anaheim Ducks das bis jetzt in dieser Saison wahrscheinlich schönste Shootout-Tor. Wahnsinn.
(Sam Gagner: Edmonton Oilers' 1st round choice ( 6th overall) in the 2007 NHL Entry Draft)
(Sam Gagner: Edmonton Oilers' 1st round choice ( 6th overall) in the 2007 NHL Entry Draft)
29 Oktober 2007
Randy Jones für 2 Spiele gesperrt
Randy Jones wurde für seinen Check gegen Patrice Bergeron (siehe unten) für zwei Spiele gesperrt. Eine vertretbare Entscheidung.
http://www.nhl.com/nhl/app/?service=page&page=NewsPage&articleid=341554
http://www.nhl.com/nhl/app/?service=page&page=NewsPage&articleid=341554
28 Oktober 2007
Manöverkritik
New Jersey Devils: nach 9 Auswärtsspielen das erste Mal in der neuen, 380 Millionen Dollar teuren Prudential Arena gespielt und prompt verloren. Somit sind die Devils nun bei einer 3-6-1 Bilanz, lediglich 7 Punkten und einem Torverhältnis von 22-34. Zeit für die Devils Fans sich Sorgen zu machen? Aber ganz sicher. Vor allem wenn man Martin Brodeurs Zahlen anschaut:
8 Spiele
2 Siege
6 Niederlagen
GAA 3.28 (!)
Save% 87,7 (!!)
Aufgrund dieser Zahlen muss ich an dieser Stelle meine Anfangs Saison gemachte Äusserung, dass es mit einem Brodeur keinen X-Faktor gebe, um 180 Grad korrigieren: Mittlerweile ist nämlich Martin Brodeur der X-Faktor in dieser Mannschaft. Unglaublich aber wahr.
Anaheim Ducks: 9 Punkte nach 12 Spielen. Niedermayer und Selänne sollten zurückkommen bevor es zu spät ist.
Atlanta Trashers: Miserabel gestartet und momentan schlechtestes Team der Liga, zudem K. Lehtonen verletzt und mit Hedberg keinen valablen Ersatz für die Nr. 1 Position im Tor. Tendenz jedoch steigend.
Phoenix Coyotes: Haben Glück,nur zweitschlechtestes Team der Liga zu sein. Alles jedoch nur eine Frage der Zeit.
Ottawa Senators: Bestes Team der Liga. 9-1-0 ist eine Superbilanz. Interessant ist, dass der Star Alfredsson ein sehr spät gedrafteter Spieler ist:
Alfredsson: Ottawa Senators' 6th round choice ( 133rd overall)
Montreal Canadiens: Bestes Team im Powerplay. Ansonsten auch sehr gut im Rennen. Weitermachen.
San Jose Sharks: Ein Wort: überbewertet, überbewertet, überbewertet.
Nashville Predators: Zuhause gut, auswärts schlecht.
Minnesota Wild: Zuhause ungeschlagen, auswärts ein bisschen labiler, aber immer noch top.
Carolina Hurricanes: Waren gut, sind gut, bleiben gut.
LA Kings: Gefährliches Team. Die Linie Cammalleri, Kopitar, Brown ist momentan eine der besseren der Liga. Und Goalie Jason LaBarbera ist eine Bank: 4 Gegentore in 4 Spielen.
Edmonton Oilers: Souray und Pitkänen verletzt und die ganze Mannschaft spielt, als sei sie es auch. Dustin Penner ist auch noch nicht die Verstärkung, für die er gehalten wurde. Nur 3 Siege in 11 Spielen.
Columbus Blue Jackets: Viel Potenzial. Jedoch nur, wenn Fedorov, Peca und Viborny auch ein paar Tore mehr schiessen. Nash allein reicht nicht. Krasser Goalie:
7 Spiele
4 Shutouts
GAA 1,29
Save% 94,9
Wow.
Chicago Blackhwaks: Wenn man die erste Linie subtrahiert, bleibt von dieser Mannschaft nicht viel zählbares übrig. Samsonov war zudem im letzten Spiel ein "healthy scratch". Interessant.
Philadelphia Flyers: Spielerisch läufts.
Nach Boulerice und Downey (siehe Archiv) hat gestern Randy Jones Patrice Bergeron von den Boston Bruins ünglücklich getroffen, so dass dieser hospitalisiert werden musste. Der Check von Jones ist meiner Meinung nach jedoch nicht mit den Unsportlichkeiten von Boulerice und Downey zu vergleichen. Boulerice (bekam 25 Spielsperren) und Downey (bekam 20 Spielsperren) spielen auf Minors-Niveau und haben z.T. eine unsportliche Geschichte. Randy Jones hingegen hat in dieser Saison erst 4 Strafminuten gesammelt und spielt grundsätzlich fair. Dass Bergeron verletzt wurde, ist Pech und meiner Meinung auch Bergerons Schuld (zu tief mit dem Kopf vor der Bande und dreht ab in die Gegenrichtung. Schon Don Cherry hat gesagt: "never turn back kids!"). Der nette Randy hat noch eine Entschuldigung presseerklärt:
“Words really can't express the way that I feel right now,” Jones said. “I am very apologetic for the hit and what I did. It was not intentional. It is something that I have never done before and it is not part of my character. I am extremely sorry. I hope he does OK and everything works out for him. I wish him nothing but the best in his recovery.”
Eine Spielsperre ist für mich in diesem Falle hinfällig.
Das Video dazu:
Nebenan dazu noch eine Umfrage.
8 Spiele
2 Siege
6 Niederlagen
GAA 3.28 (!)
Save% 87,7 (!!)
Aufgrund dieser Zahlen muss ich an dieser Stelle meine Anfangs Saison gemachte Äusserung, dass es mit einem Brodeur keinen X-Faktor gebe, um 180 Grad korrigieren: Mittlerweile ist nämlich Martin Brodeur der X-Faktor in dieser Mannschaft. Unglaublich aber wahr.
Anaheim Ducks: 9 Punkte nach 12 Spielen. Niedermayer und Selänne sollten zurückkommen bevor es zu spät ist.
Atlanta Trashers: Miserabel gestartet und momentan schlechtestes Team der Liga, zudem K. Lehtonen verletzt und mit Hedberg keinen valablen Ersatz für die Nr. 1 Position im Tor. Tendenz jedoch steigend.
Phoenix Coyotes: Haben Glück,nur zweitschlechtestes Team der Liga zu sein. Alles jedoch nur eine Frage der Zeit.
Ottawa Senators: Bestes Team der Liga. 9-1-0 ist eine Superbilanz. Interessant ist, dass der Star Alfredsson ein sehr spät gedrafteter Spieler ist:
Alfredsson: Ottawa Senators' 6th round choice ( 133rd overall)
Montreal Canadiens: Bestes Team im Powerplay. Ansonsten auch sehr gut im Rennen. Weitermachen.
San Jose Sharks: Ein Wort: überbewertet, überbewertet, überbewertet.
Nashville Predators: Zuhause gut, auswärts schlecht.
Minnesota Wild: Zuhause ungeschlagen, auswärts ein bisschen labiler, aber immer noch top.
Carolina Hurricanes: Waren gut, sind gut, bleiben gut.
LA Kings: Gefährliches Team. Die Linie Cammalleri, Kopitar, Brown ist momentan eine der besseren der Liga. Und Goalie Jason LaBarbera ist eine Bank: 4 Gegentore in 4 Spielen.
Edmonton Oilers: Souray und Pitkänen verletzt und die ganze Mannschaft spielt, als sei sie es auch. Dustin Penner ist auch noch nicht die Verstärkung, für die er gehalten wurde. Nur 3 Siege in 11 Spielen.
Columbus Blue Jackets: Viel Potenzial. Jedoch nur, wenn Fedorov, Peca und Viborny auch ein paar Tore mehr schiessen. Nash allein reicht nicht. Krasser Goalie:
7 Spiele
4 Shutouts
GAA 1,29
Save% 94,9
Wow.
Chicago Blackhwaks: Wenn man die erste Linie subtrahiert, bleibt von dieser Mannschaft nicht viel zählbares übrig. Samsonov war zudem im letzten Spiel ein "healthy scratch". Interessant.
Philadelphia Flyers: Spielerisch läufts.
Nach Boulerice und Downey (siehe Archiv) hat gestern Randy Jones Patrice Bergeron von den Boston Bruins ünglücklich getroffen, so dass dieser hospitalisiert werden musste. Der Check von Jones ist meiner Meinung nach jedoch nicht mit den Unsportlichkeiten von Boulerice und Downey zu vergleichen. Boulerice (bekam 25 Spielsperren) und Downey (bekam 20 Spielsperren) spielen auf Minors-Niveau und haben z.T. eine unsportliche Geschichte. Randy Jones hingegen hat in dieser Saison erst 4 Strafminuten gesammelt und spielt grundsätzlich fair. Dass Bergeron verletzt wurde, ist Pech und meiner Meinung auch Bergerons Schuld (zu tief mit dem Kopf vor der Bande und dreht ab in die Gegenrichtung. Schon Don Cherry hat gesagt: "never turn back kids!"). Der nette Randy hat noch eine Entschuldigung presseerklärt:
“Words really can't express the way that I feel right now,” Jones said. “I am very apologetic for the hit and what I did. It was not intentional. It is something that I have never done before and it is not part of my character. I am extremely sorry. I hope he does OK and everything works out for him. I wish him nothing but the best in his recovery.”
Eine Spielsperre ist für mich in diesem Falle hinfällig.
Das Video dazu:
Nebenan dazu noch eine Umfrage.
23 Oktober 2007
Scouting the Swiss
Jonas Hiller, ANA
Giguere ist zurück und Bryzgalov macht meistens den Backup. Da stellt sich die Frage, weshalb Jonas Hiller nicht wenigstens in der AHL zum Einsatz kommt. Frei nach Gilbert Gress’ Moto „spielen, spielen!“
Martin Gerber, OTT
Trotz der sehr guten Bilanz des Emmentalers (7 Spiele, 6 Siege) schwebt einmal mehr das Damoklesschwert über Martin Gerber. Seit dem Wochenende steht ihm nämlich wieder sein Antipode Ray Emery vor der Sonne. Die gute Leistung Emerys beim 4-1 Erfolg gegen Florida wird Gerbers Leistung zwar nicht schmälern, aber wenn der allseits beliebte Emery noch ein, zwei gute Spiele zeigt wird das dem Publikumsliebling genügen, um Gerber trotz seiner beachtlichen Fangquote von 93.6 % die Startposition im Tor wieder wegzuschnappen.
David Aebischer, PHX
In Phoenix wurde bereits ein Weg nach David Aebischer benannt. Und zwar der zwischen Ersatzbank und Tribüne.
Mark Streit, MTL
Mit nur noch etwas mehr als 13 Minuten Eiszeit (von allen Montreal Verteidigern am wenigsten) und einer - 5 Bilanz verlor Streit zusehends an Boden. Gut, dass er gestern gegen Boston wieder für 19 Minuten zum Einsatz kam und sich einen Assist gutschreiben lassen konnte.
Giguere ist zurück und Bryzgalov macht meistens den Backup. Da stellt sich die Frage, weshalb Jonas Hiller nicht wenigstens in der AHL zum Einsatz kommt. Frei nach Gilbert Gress’ Moto „spielen, spielen!“
Martin Gerber, OTT
Trotz der sehr guten Bilanz des Emmentalers (7 Spiele, 6 Siege) schwebt einmal mehr das Damoklesschwert über Martin Gerber. Seit dem Wochenende steht ihm nämlich wieder sein Antipode Ray Emery vor der Sonne. Die gute Leistung Emerys beim 4-1 Erfolg gegen Florida wird Gerbers Leistung zwar nicht schmälern, aber wenn der allseits beliebte Emery noch ein, zwei gute Spiele zeigt wird das dem Publikumsliebling genügen, um Gerber trotz seiner beachtlichen Fangquote von 93.6 % die Startposition im Tor wieder wegzuschnappen.
David Aebischer, PHX
In Phoenix wurde bereits ein Weg nach David Aebischer benannt. Und zwar der zwischen Ersatzbank und Tribüne.
Mark Streit, MTL
Mit nur noch etwas mehr als 13 Minuten Eiszeit (von allen Montreal Verteidigern am wenigsten) und einer - 5 Bilanz verlor Streit zusehends an Boden. Gut, dass er gestern gegen Boston wieder für 19 Minuten zum Einsatz kam und sich einen Assist gutschreiben lassen konnte.
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